Regionale Lebensmittel sind längst mehr als ein Trend. Verbraucher:innen wünschen sich Transparenz, kurze Lieferwege und eine stärkere Verbindung zu den Menschen hinter ihren Produkten. Wie gelingt es, regionale Lebensmittelversorgung effizient zu organisieren, ohne die Nähe zu Produzent:innen zu verlieren? Genau dieser Frage widmet sich die aktuelle Folge des britischen Podcasts „Eat the System“ mit Gastgeber Darren Squires. Unser COO Clemens Tsalikis spricht dort über digitale Lösungen für regionale Lieferketten und darüber, wie lokale Lebensmittelversorgung auch im großen Maßstab funktionieren kann.
Die Nachfrage nach regionalen Produkten wächst kontinuierlich. Doch während Verbraucher:innen immer häufiger gezielt nach lokalen Erzeugnissen suchen, sind die Beschaffungsprozesse vielerorts noch von Telefonaten, E-Mails, Faxen und manuellen Abläufen geprägt.
Diese Prozesse kosten Zeit, schaffen unnötigen Verwaltungsaufwand und erschweren die Zusammenarbeit zwischen Erzeuger:innen und Handel. Genau hier setzt Loql an: Mit einer digitalen Plattform, die regionale Produzent:innen und Abnehmer:innen direkt miteinander verbindet und Bestellprozesse deutlich vereinfacht.
Von der lokalen Idee zur skalierbaren Infrastruktur
Ein zentraler Schwerpunkt des Podcast-Gesprächs war die Frage, ob regionale Lebensmittelversorgung überhaupt skalierbar sein kann.
Viele erfolgreiche lokale Initiativen funktionieren hervorragend in einzelnen Regionen, stoßen jedoch bei der Ausweitung auf größere Gebiete schnell an ihre Grenzen. Im Podcast wird Loql als Beispiel dafür vorgestellt, wie regionale Beschaffung auch in größerem Maßstab funktionieren kann – ohne dabei den direkten Bezug zu lokalen Produzent:innen zu verlieren.
Der entscheidende Unterschied liegt dabei nicht nur in der Technologie. Erfolgreiche regionale Wertschöpfungsketten entstehen vor allem dann, wenn Produzent:innen, Händler:innen und Verbraucher:innen gemeinsam an einer langfristigen und nachhaltigen Lebensmittelversorgung arbeiten.
Digitale Prozesse ermöglichen es, regionale Lieferketten effizienter zu gestalten und gleichzeitig persönliche Beziehungen zu erhalten.
Mit Loql können Produzent:innen ihre Produkte sichtbar machen, Bestellungen zentral verwalten und direkt mit ihren Handelspartner:innen kommunizieren. Auf der anderen Seite profitieren Märkte und Händler:innen von einer deutlich vereinfachten Beschaffung regionaler Produkte und sparen wertvolle Zeit im Arbeitsalltag.
Dadurch entsteht eine Win-Win-Situation:
Was wir aus internationalen Perspektiven lernen können
Besonders spannend am Gespräch mit Darren Squires ist der internationale Blick auf regionale Ernährungssysteme.
Während regionale Lebensmittelversorgung in vielen Ländern häufig als Nischenmodell betrachtet wird, zeigt das Beispiel Deutschland, dass digitale Plattformen und starke regionale Netzwerke dazu beitragen können, lokale Produkte für eine breite Zielgruppe zugänglich zu machen.
Regionale Lebensmittelversorgung und Skalierbarkeit sind kein Widerspruch. Entscheidend sind einfache digitale Prozesse, die Produzent:innen und Abnehmer:innen miteinander verbinden. Genau darüber sprechen wir in der aktuellen Podcast-Folge von „Eat the System“.
Podcast anhören
🎧 LOQL bei „Eat the System“
Hier kannst Du die komplette Podcast-Folge mit unserem COO Clemens Tsalikis anhören:
👉🏽 https://open.spotify.com/episode/5gjBgAjvuYsaV7pifMbQPF (Spotify)
Wir wünschen viel Freude beim Hören!