Produzent:innen Portrait: Kona Kaffeerösterei – wenn Handwerk auf digitale Einfachheit trifft
Kaffee ist für Brahim Ben Hicham mehr als ein Produkt. Seit 2010 widmet sich der Kaffeeröster aus Euskirchen seinem Handwerk – mit Erfahrung,...
2 Min. Lesezeit
Naomi Darko September 1, 2026
Kaffee ist für Brahim Ben Hicham mehr als ein Produkt. Seit 2010 widmet sich der Kaffeeröster aus Euskirchen seinem Handwerk – mit Erfahrung, Leidenschaft und einem feinen Gespür für die Bohne. In der Kona Kaffeerösterei in Euskirchen trifft traditionelle Röstkunst heute auf eine moderne, digitale Bestellabwicklung. Denn während richtig guter Kaffee Zeit braucht, muss die Organisation dahinter nicht kompliziert sein.
Wenn in der Röstmanufaktur die Trommel läuft, sich die ersten Röstaromen im Raum verteilen und die Bohnen anschließend in die Kühlschale fließen, wird schnell klar: Hier geht es nicht um industrielle Massenproduktion.
Für Brahim ist Kaffee eine Berufung. Jede Bohne bringt ihren eigenen Charakter und ihre eigene Geschichte mit und genau das soll am Ende auch in der Tasse zu schmecken sein.
„Was mich dazu bewegt hat, Kaffee zu rösten, war schon immer die Liebe zum Kaffee und vor allem die Vielfalt der Kaffeebohne.“ – Brahim Ben Hicham
Seit 2010 beschäftigt er sich intensiv mit dem Rösten und der Frage, wie sich die individuellen Eigenschaften eines Kaffees bestmöglich herausarbeiten lassen. Erfahrung, Aufmerksamkeit und handwerkliches Können sind dabei durch nichts zu ersetzen.
Regionales Handwerk trifft regionalen Handel
Für kleine Manufakturen wie die Kona Kaffeerösterei sind regionale Handelspartner ein wichtiger Bestandteil des Geschäfts. Sie bringen handwerklich hergestellte Produkte dorthin, wo Kund:innen sie entdecken und kaufen können.
Mit jeder Handelspartnerschaft entsteht jedoch auch organisatorischer Aufwand: Bestellungen müssen entgegengenommen, Mengen geprüft und Lieferungen geplant werden.
Bei der Kona Kaffeerösterei lief ein Teil dieser Abstimmung früher über klassische Wege wie Telefon oder Fax. Das funktionierte – kostete im Arbeitsalltag aber wertvolle Zeit. Zeit, die gerade in einem kleinen Betrieb an anderer Stelle fehlt. Während die Qualität des Kaffees von Handarbeit, Aufmerksamkeit und Erfahrung lebt, sollte die Bestellabwicklung deshalb möglichst unkompliziert funktionieren. Genau hier kommt Loql ins Spiel.
Digitale Bestellabwicklung statt Telefon und Fax
Heute verwaltet Brahim die Bestellungen seiner regionalen REWE Kaufleute gebündelt über Loql. Statt Informationen aus unterschiedlichen Kanälen zusammenzutragen, sieht er zentral, welche Produkte bestellt wurden und wann die Lieferung ansteht.
Bestellung öffnen, prüfen, bestätigen – fertig
„Früher kamen Bestellungen per Telefon, per Fax – das hat viel Zeit gekostet. Mit Loql sehe ich alles auf einen Blick. Ich weiß sofort: Was hat der REWE bestellt, wann muss ich liefern.“ – Brahim Ben Hicham
Aktuell bietet die Kona Kaffeerösterei 13 Produkte über Loql an und arbeitet über die Plattform mit zwei REWE-Handelspartnern zusammen. Bereits knapp 100 Bestellungen wurden digital über Loql abgewickelt. Zahlen, hinter denen vor allem eines steckt: Weniger organisatorischer Aufwand und ein einfacherer Arbeitsalltag.
Digitalisierung, die dem Handwerk mehr Raum gibt
Digitalisierung muss für einen handwerklichen Betrieb nicht bedeuten, das Persönliche zu ersetzen. Im Gegenteil: Richtig eingesetzt kann sie genau die Aufgaben vereinfachen, die im Alltag Zeit kosten und damit mehr Raum für das eigentliche Handwerk schaffen.
Bei der Kona Kaffeerösterei bleibt das Entscheidende analog: das Rösten, das Prüfen der Bohnen, Brahims Erfahrung und der persönliche Kontakt zu seinen Handelspartnern.
Digital wird hingegen das, was digital einfacher funktioniert: Die Organisation der Bestellungen. So ergänzen sich Handwerk und Technologie, statt miteinander zu konkurrieren.
„Wir sind jetzt schneller als vorher und können effektiver arbeiten. Die App hilft uns, unsere Prozesse zu optimieren. Seitdem wir mit der Loql App arbeiten, haben wir die Bearbeitungszeit auf 2–3 Tage verkürzt. Früher hat es 4–5 Tage gedauert, bis die Bestellung unser Haus verlassen hat.“ – Brahim Ben Hicham
Mehr Zeit für das, worauf es wirklich ankommt
Bei Loql geht es nicht darum, möglichst viele Prozesse zu digitalisieren. Es geht darum, regionale Produzent:innen und Handelspartner im Arbeitsalltag einfacher zusammenzubringen. Für Brahim bedeutet das konkret: Weniger Zeit für die Bestellabwicklung und mehr Zeit für seinen Kaffee.
Denn die Arbeit, die ein handwerkliches Produkt besonders macht, lässt sich nicht automatisieren. Und das soll sie auch gar nicht. Die Kona Kaffeerösterei zeigt, wie gut regionale Partnerschaften und digitale Prozesse zusammenspielen können: Persönlich in der Zusammenarbeit, handwerklich in der Produktion und unkompliziert in der Organisation.
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Mit Loql bündelst Du Deine Bestellungen digital an einem Ort, bleibst direkt mit Deinen Handelspartner:innen verbunden und machst Deine Produkte für regionale Abnehmer:innen sichtbar.
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